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Freitag, 20. Dezember 2013

Die größte Elektroschrotthalde der Welt oder wo unsere Weihnachtsgeschenke von vor zehn Jahren gelandet sind

Habt ihr euch schon mal gefragt wo eigentlich unsere alten Windows 95-Computer, Videorecorder, Scanner, Faxgeräte, Kopierer, Handys etc. mittlerweile gelandet sind? Gerade um Weihnachten herum ist bei uns die Zeit gekommen Elektrogeräte auszutauschen, Altes rauszuschmeißen um wieder auf dem technisch aktuellsten Stand der Dinge zu sein. Überall gibt es momentan Sonderangebote für Smartphones, Flatscreens und Tablets. Während wir also noch schnell bei Amazon unseren Weihnachtseinkauf mit einem Klick bestätigen bzw. zu Saturn oder Mediamarkt gehen, werden auf der größten Elektroschrotthalde der Welt in Ghana unsere ausgedienten Gerätschaften ausgeschlachtet. 

Agbogbloshie, so heißt der Ort mit der Müllhalde in Ghana, ist sowas wie ein Friedhof für alles, was wir als reiche Industrieländer nicht mehr wollen. Die Müllkippe ist ein Microkosmos mit eigenen Hierarchien, Aufgabenbereichen -- und jeder Menge Arbeit. Es gibt unzählige Menschen, die den Schrott sortieren, manche schmelzen Tag für Tag die Plastikumhüllungen von Kabeln. Andere nehmen die Geräte komplett auseinander, um an wertvolle Rohstoffe zu kommen, die im Inneren verbaut wurden: Silber, Gold, Palladium, seltene Erden, Kupfer. Das Geschäft boomt, für 500 Gramm Kupfer bekommt man dort rund 1,50 Euro. 
 
Was viele der Bewohner von Agbogbloshie nicht wissen ist, dass diese ganzen Stoffe und Dämpfe hoch giftig sind und Gehirn und Nervensystem dauerhaft schädigen. Nicht ohne Grund zählt der Ort zählt zu den Top 10 der verseuchtesten Gebiete der Erde.
 
Doch der Müll bringt die Jobs. Ghana ist mittlerweile eine der 20 schnellstwachsenden Volkswirtschaften der Welt. Das Land boomt, aber Agbogbloshie taucht in keiner Statistik auf, da es zum informellen Sektor gehört. Längst ist das Prinzip aus Müll Geld zu machen kopiert wurden. Für die Menschen in Agbogbloshie, die nicht wissen wie krank sie von der Arbeit werden, ist der Elektroschrott tatsächlich sowas wie Entwicklungshilfe.
 
Doch wie kommt unser Schrott eigentlich nach Ghana? Größtenteils wird er illegal außer Landes gebracht, denn es gibt Gesetze die verbieten kaputte Geräte zu exportieren. Aber es gibt eine Reihe von Möglichkeiten diese zu umgehen. Da das Verfahren zum Durchleuchten des Inhaltes von Schiffscontainern im Hafen noch in den Kinderschuhen steckt, werden immer wieder große Mengen Schrott per Container nach Übersee geschmuggelt. Aber hier wird sich ab Februar etwas ändern. 
Mittlerweile hat man in den Industrieländern erkannt, dass man die wertvollen Rohstoffe nicht wieder außer Landes bringen sollte, eben weil es die bei uns nicht gibt. Mit Beginn nächsten Jahres dürfen Secondhand-Geräte die EU nur noch verlassen wenn sie nachweislich noch funktionstüchtig sind. 

Was ihr tun könnt? Elektroschrott gesondert entsorgen und beispielsweise alte Handys keinesfalls in die Restmülltonne werfen. So können Spezialfirmen einen Großteil der Inhaltsstoffe wieder rausholen. Das kostet euch nichts, denn Hersteller und Händler sind zur Rücknahme verpflichtet und ihr leistet einen Beitrag für die Wiederverwendung der Rohstoffe.


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Eine kleines Weihnachtstagebuch...


Die kalte Witterung läßt die Gedanken klarer hervortreten, der Alltag mit seinen dummen Streitereien tritt zurück und macht wirklich Wichtigem Platz. Mein  Nachbar erzählt mir, daß er in diesem Jahr beabsichtige, seine Tanne im Garten mit hübschen Lichtern zu schmücken. Wegen der Stimmung. Finde das toll.

Seit gestern hat mein Nachbar einen Tannenbaum illuminiert. Kleine Lämpchen, ca. 20 Stück weiß. Sieht hübsch aus, sagt die ganze Nachbarschaft. Habe beschlossen, mich solidarisch an der Weihnachtsstimmung zu beteiligen und mich im Baumarkt nach kleinen Lämpchen umgesehen. Erstand kurzentschlossen eine 50er Lichterkette mit extrastarken Lämpchen, brilliantweiß. Werde sie gleich heute abend montieren.


Komische Sache. Mein Nachbar scheint meinen Wunsch zur gutnachbarlichen Zusammenarbeit zwecks Verschönerung der Straße missverstanden zu haben. Heute Morgen waren bei ihm sämtliche Tannenbäume sowie zwei Kirschbäume mit Lichterketten versehen. Eine flüchtige Zählung mit dem Feldstecher ergab eine Rate von mindestens 80 Lämpchen je Baum. Soll das ein Wettkampf sein? Ist doch erwachsenen Menschen unwürdig.


Kam heute Mittag zufällig im Baumarkt vorbei. Wussten Sie, dass man bei Abnahme von 15 Lichterketten a 150 Leuchteinheiten Sonderrabatte erhält? Besonders effektvoll seien blinkende Ketten, vorzugsweise die 250er-Einheiten mit Hochspannungs- sicherheitstransformator und induktiver Anschaltung. Da ich das für übertrieben halte, habe ich für die große Tanne lediglich 2 davon gekauft. Komme unter Einsatz von zwei Gummibäumen auf jetzt 14 behängte Gewächse. Ein Odem des Friedens geht vom Garten aus.

Eine Kampfansage. Mein verschwendungssüchtiger Nachbar hat den kompletten Zaun mit Leuchtkörpern behängt. Ca. 1000 rhythmisch blinkende Lampen in geschmacklosestem technicolor. Die Farbe bringt einen Stich ins proletarisch-billige in die Weihnachtsbeleuchtung. Das bestätigt auch mein Elektriker, der an unserer Fassade Leuchtsterne und die biblischen Motive angebracht hat. 

Die rhythmisch blinkenden Figuren an sämtlichen Fenstern verursachen schlimme Kopfschmerzen, die auch bei Betrachtung meiner neu angebrachten 5000-Watt-Licht-bogen-Himmelstrahler nur wesentlich besser werden. Sie werfen rhythmisch zuckende Lichtfinger in den wolkenverhangenen Himmel und geben einen interessanten Kontrast zu den lasergesteuerten Beamern, die auf den Wolken interessante Bilder und Szenen aus der Weihnachtsgeschichte schreiben. Dagegen sind die neu installierten Lauflichter an den Fassadenkanten des Hauses meines intriganten Nachbarn geradezu lächerlich profan.


Hatte heute Besuch eines Technikers der städtischen Stromwerke, der den fulminanten Anstieg meines Stromverbrauches für einen Defekt im Leitungssystem hielt. Unsere Unterhaltung wurde stark gestört durch das elektrische Glockengeläut auf dem Nachbargrundstück, das mit 38 Kupferglocken elektronisch gesteuert die bekanntesten Weihnachtslieder spielt. Beim Weggehen meinte er kopfschüttelnd, ob ich nicht etwas gegen diesen Glockenradau unternehmen wolle. Zeige ihn meine neuen 2000-Watt Außenlautsprecher und die zugehörige Abspielstation für das Unterhaltungsband Stille Nacht. Heute Abend gehe ich auf Sendung.

Die Menschenmassen in unserer Straße nehmen langsam unübersehbare Ausmaße an. Dabei kann ich voller Stolz feststellen, dass das Ausblasen von feinen Silbersternen vor dem Haus die allgemeine Bewunderung auf dieser Seite der Straße konzentriert. Da kann auch das Rentiergespann mit Kinderbelustigung meines Nachbarn nichts daran ändern. Zumindest seit meinen kostenfreien Ausschank von Getränken und der Verteilung von Gebäckteilen.

Etwas Merkwürdiges ist passiert. Die Stadtverwaltung hat alle weihnachtlichen Zurschaustellungen in meiner Straße verboten, mit dem völlig irrelevanten Argument, hier werde ein nicht genehmigter Weihnachtsmarkt abgehalten. Ich bin fassungslos. Und das an Weihnachten, dem Fest des Friedens und der Besinnung.


;) Eine kleine Anekdote über das teilweise verrückte Lichterwettrüsten an Weihnachten. Oft sinnloser Strom-verbrauch, verursacht durch hollywoodreife Inszenierungen einiger Häuser im „Hilfe es Weihnachtet sehr“-Style.
Unser Fazit: Ein wenig Stimmung ist ein Muss zur Weihnachtszeit! Jedoch bitte nicht übertreiben und wenn möglich mit energiesparenden LED-Leuchten. Und am stimmungs-vollsten sind meist eh die guten alten Kerzen…
Eine stimmungsvolle und fairgnügte Weihnachtszeit euch allen!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Spendenkampagnen und Charity-Videoclips unter der Lupe


Habt ihr euch schon mal Gedanken über die Spendenaufrufe gemacht, die alle Jahre wieder pünktlich zur Weihnachtszeit in den Medien und im Briefkasten auftauchen? Überall wird momentan dazu aufgerufen Kinderpatenschaften abzuschließen und afrikanische Kinder aus der Not zu retten. Interessanterweise vertreten die Darstellungen in den Medien oftmals eine rassistische Perspektive, eine klare Schwarz-Weiß-Teilung, in der weiße Europäer/ Nordamerikaner die Rolle des edlen Retters und die Afrikaner die hilf- und sprachlosen Opfer ihrer Umstände verkörpern. Da fragt man sich doch, ob diese Darstellungen gerechtfertigt oder doch rassistisch und anmaßend sind.

Die norwegische Hilfsorganisation SAIH will zeigen, dass Werbeclips für einen guten Zweck auch anders sein können. SAIH setzt dabei nicht auf Stereotype, wie Hunger, Armut etc., sondern auf kritisches Hinterfragen und bietet Denkanstöße durch Rollentausch. Vor diesem Hintergrund entstand eine Anti-Kampagne, die sämtliche in den Werbemaßnahmen verwendete Stereotypen aufgreift und sich gegen das typische Schwarz-Weiß-Denken wendet:

 

Klar, das pro und contra gegen Hilfs- und Spendenorganisationen ist aus entwicklungspolitischer Sicht ein sehr komplexes Thema. Man kann auch nicht alle Hintergründe und Zusammenhänge von Armut in solchen Kampagnen darstellen, aber dennoch wurden vier Videos für den Golden Radiator Award nominiert, die nicht auf das Mitleid der Zuschauer setzen, sondern das Potential und die Handlungsfähigkeit der Menschen in den Vordergrund rücken. Auch wenn diese Beispiele alle nicht perfekt sind, so sind in diesen Clips die Afrikaner nicht als sprachlose Opfer dargestellt, sondern haben immerhin eine eigene Stimme.  

Der Negativpreis, der Rusty Radiator Award, prangert vier Charityclips an, deren klischeehafte Kampagnen die Hilfsbedürftigen entwürdigen, ganz nach dem Motto: „Stereotypes harme dignity“. 

Trotz aller Kritik bin ich davon überzeugt, dass man mit einer Kinderpatenschaft innerhalb einer vertrauenswürdigen Organisation, die transparent ist und verantwortungsbewusst mit ihren Ressourcen umgeht, einen Unterschied in der Entwicklung eines Kindes machen kann und damit einen nachhaltigen Einfluss auf deren Zukunftsperspektive haben kann. Denn ein gutes Bildungsfundament eröffnet nicht nur deutschen Kindern eine Reihe von Möglichkeiten. Allerdings ist es im Dschungel der Hilfsorganisationen nicht leicht den Überblick zu behalten und abzuschätzen, wie vertrauenswürdig eine Organisation wirklich ist. Wenn man schon hilft, soll diese schließlich auch zu 100% ankommen! 
Ich kann euch eine Kinderpatenschaft bei der Organisation Compassion empfehlen. Dank vieler Stimmen von Menschen aus meinem Umfeld, die gute Erfahrungen damit gemacht haben und sich vor Ort von der Wirksamkeit des Programms bereits überzeugt haben, habe ich mich selbst für eine Kinderpatenschaft entschieden und unterstütze nun ein Kind in Brasilien. Der Vorteil dieser Eins-zu-Eins-Patenschaft ist, dass damit gezielt die ganzheitliche Förderung eines Kindes unterstützt wird. Das heißt die Kinder haben die Chance ihr Leistungspotential in der Schule zu entfalten und werden in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert. So kümmert sich Compassion nicht nur um Essen und Schulmaterialien, sondern fördert die Kinder auch in der Freizeit. Zudem hat man als Pate regelmäßig Kontakt zu „seinem“ Kind, man kann über Briefe oder via Mail kommunizieren und erhält regelmäßig Updates und Fotos über Entwicklungen, Lernfortschritte etc. Außerdem besteht die Möglichkeit sein Patenkind zu besuchen und sich selbst ein Bild von der Arbeit der Organisation zu machen.
Macht euch mal Gedanken, vielleicht ist solch eine Unterstützung für euch auch eine vorstellbare Option!

Samstag, 30. November 2013

Adventszeit ist Schokozeit!


So gut wie alle lieben sie - Schokolade! Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, platzen die Regale vor Adventskalendern, Schokonikoläusen, Rumkugeln, Lebkuchen und was es nicht alles gibt. Auch ist Schokolade ein beliebtes Geschenk, zum Beispiel zum Mutter- oder Valentinstag. Milliarden werden jedes Jahr in die Werbung gesteckt und den Wenigsten kommt in den Sinn, dass sich hinter dem leckeren Zeug im wahrsten Sinne des Wortes eine richtige süße Sünde versteckt, und damit meine ich nicht das anschließende Hüftgold, sondern das traurige Problem der Kinderarbeit in Afrika.

Beim Kaffeeanbau ist schon viel geschehen - viele Leute sind beim Kauf darauf sensibilisiert und es gibt ein breites Angebot an fair produziertem Kaffee. Bei Schokolade ist dies leider noch  nicht der Fall. Lediglich 1%!!! der in Deutschland verkauften Schokolade ist fair und wirklich viele Anbieter gibt es nicht. Kontrollen für die Herkunft von Kakaobohnen sind so gut wie nicht existent und Gesetzte und Abkommen bleiben meist nur schwarz auf weiß auf Papier. 
Die größten Lieferanten von Kakao sind die Länder Elfenbeinküste und Ghana. Aus dem Nachbarland, dem mit ärmsten Land der Welt, Burkina Faso, werden Kinder verkauft oder entführt und als Kindersklaven auf den Plantagen geschändet. Die Betreiber vor Ort erzählen, dass der Kilopreis für die Kakaobohnen von den Großabnehmern so stark gedrückt wird, dass sie sich erwachsene bezahlte Arbeitskräfte nicht leisten können. 

Wenn ich mir überlege, dass die Kinder dort mit 8 Jahren anfangen Schwerstarbeit zu leisten, ohne jegliche Anerkennung dafür, meist sogar fern von der eigenen Familie und dann mich vergleiche, was ich für eine behütete Kindheit erleben durfte, dann bleibt mir der Schokoriegel förmlich im Halse stecken. Die wenigstens Kinder in diesen afrikanischen Ländern wissen überhaupt, was Schokolade eigentlich ist. Deshalb habe ich dieses Jahr beschlossen, mir wieder die Mühe zu machen und gerne das Geld in die Hand zu nehmen, um den Adventskalender selbst zu basteln. So kann man seinen Kindheitstraum weiterleben, jeden Tag ein Türchen zu öffnen, ohne dass ein anderes Kind auf der Welt dafür leiden muss. Ich muss sagen ich war überrascht. Natürlich kostet so ein „Fair-Trade-Adventskalender“ etwas mehr, als ein Standard-Supermarkt-Kalender für 4,99€. Aber für alle die sowieso jedes Jahr einen Kalender gestalten, der nicht 0-8-15 sein soll, kann ich sagen, ist ein fairer Kalender keine große Investition. Ich als Studentin, war mit 20€ dabei. Ich denke, das ist es mir Wert! 

Also für alle „Spät-Sünder“ die noch keinen Adventskalender haben: auf zum Eine-Welt-Laden, DM, oder im Internet bestellen. Ihr werdet euch wundern, die nächste Fair-Trade-Schokolade ist gar nicht so weit von euch entfernt!
Ich wünsche euch eine fairgnügte Weihnachtszeit!


Donnerstag, 14. November 2013

Wir verschenken Zeit!


Die Weihnachtszeit rückt näher und so langsam wird es Zeit, sich über Weihnachtsgeschenke Gedanken zu machen. Was gefällt unseren Liebsten und was scheint tatsächlich von Nutzen zu sein? Wie wäre es, dieses Jahr zu versuchen, dem Kaufrausch zu entkommen und stattdessen Zeit zu verschenken?


Ein ganz wundervolles Projekt von Michael Volkmer nennt sich „Zeit statt Zeug“ und ruft wie auch wir zum Verschenken von Zeit auf. Volkmer beleuchtet in seinem Projekt insbesondere den hohen Ressourcenverbrauch, der durch die Produktion vieler Konsumgüter entsteht. Und durch die Schnelllebigkeit der heutigen Welt bleibt kaum noch Zeit zur Pflege unserer sozialen Kontakte. Deshalb sein Vorschlag: Zeit statt Zeug verschenken, beispielsweise Kochabend statt Kochbuch, Stricken beibringen statt Pullover oder Waldluft statt Parfüm. Weitere tolle Ideen findet ihr auf der Internetseite www.zeit-statt-zeug.de.
Ebenfalls mit dem Thema Zeit schenken befasst sich das Designerinnenduo von www.younikat.com, das seine Produkte in sozialen Werkstätten produzieren lässt. Die beiden Designerinnen bieten in ihrem Shop ein „Zeit-Gutschein-Ideen-Set“ an zum Verschenken von Arbeitszeit, Freizeit, Auszeit etc. Und das Ganze natürlich noch anspruchsvoll verpackt in einem kleinen Kästchen. Definitiv eine Überlegung wert!
Unter dem Motto „Statt Zeit zu verschenken, jemanden mit Zeit beschenken“ bietet www.timebank.de seine Produkte an, die auf unterschiedliche Weise den Alltag der Beschenkten erleichtern und dadurch dabei helfen, Zeit einzusparen. Die durch das Geschenk gewonnene Zeit, kann man sich durch ein Zeit-Zertifikat bestätigen lassen und bei der Erstellung der Zertifikate wird timebank.de überdies durch die Behinderten-Werkstätten St. Josef unterstützt. Auch dieses Projekt solltet ihr euch unbedingt anschauen.

Wir hoffen, den ein oder anderen von euch haben diese tollen Ideen inspiriert. Wenn ihr noch weitere Vorschläge habt oder Projekte kennt, die sich mit dem Thema Zeit verschenken befassen, würden wir uns sehr über eure Kommentare freuen.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Schenk schöner


Die Weihnachtszeit naht und wir finden, sich rechtzeitig über nette Geschenke Gedanken zu machen ist besser, als auf den letzten Drücker loszurennen, um dann Dinge zu verschenken, die der andere eigentlich gar nicht braucht. Geschenke, die von Herzen kommen und wohl durchdacht sind, freuen uns doch am allermeisten!
Wie wär es zum Beispiel mit einem Bisschen unserer kostbaren Zeit? Das Schönste ist doch, mit den Menschen Zeit zu verbringen, die uns etwas bedeuten. Überlegt euch doch gemeinsam einen Ausflug zu machen oder Dinge zu machen, die der andere schon immer machen wollte. 
Wenn das nicht klappt, wie wärs mit Selbstgemachtem? Noch bleibt viiiiel Zeit bis Weihnachten und selbst gestrickte oder gehäkelte Schals, Mützen oder Handschuhe kann doch jeder brauchen zu der kalten Jahreszeit. Muss ja nicht á la Omi’s-Weihnachtspulli sein ;-) Und so geht ihr wenigstens sicher, keine Produkte zu verschenken, die unter fragwürdigen Umständen produziert wurden. 

Anleitungen und Anregungen sind im Internet en masse zu finden, beispielsweise:

Mützen häkeln: http://www.youtube.com/watch?v=4aVW3HNdt34
Loop oder Schal im Patentmuster: http://www.youtube.com/watch?v=jvy9z1LUnT0
Netter Blog übers Stricken: http://strickcafe.blogspot.de/ 

Häkelmützen - von mir selbst gemacht