Spätestens
seit dem Einsturz der Fabrik in Bangladesch sind die Arbeitsbedingungen der
Textilbranche wieder in das Bewusstsein der Allgemeinheit gerückt. Dass ein
T-Shirt für 5 Euro eigentlich nicht unter fairen Bedingungen für die Arbeiter
hergestellt worden sein kann, ist den
meisten Menschen mittlerweile klar.
Was
kann ich also tun, um fairen Handel zu unterstützten? Umsteigen auf Öko-Labels?
Aber was, wenn ich meinen Kleidungsstil eben nicht zum Öko-Look ändern möchte?
Gibt es überhaupt fair gehandelte Kleidung, die auch noch gut aussieht?
Heute möchte ich euch ein Modelabel aus Köln vorstellen, welches versucht trendige Klamotten aus fair gehandelter Baumwolle herzustellen: Armedangels.
Philosophie
des Unternehmens ist es sowohl umweltfreundlich, als auch fair für Bauern und
Arbeiter in den Herstellungsländern der Baumwolle zu agieren. Die Kleidung von
armedangels ist daher mit dem Fairtrade Siegel versehen und gewann 2012 den „fairtrade
award“ in der Kategorie Handel. Der Weg der Biobaumwolle ist transparent und
kann bis nach Indien zurückverfolgt werden, wo den Arbeitern gerechte Preise
gezahlt werden. Sie erhalten zudem eine Fairtrade-Prämie, welche zum Bau von
Gemeinschaftsprojekten wie Schulen oder Krankenhäuser genutzt wird.
Natürlich
muss man für die Kleidung von armedangels ein bisschen mehr zahlen als bei
H&M und Co. Aber dafür bekommt man garantiert gute Qualität, einen coolen
Style und fair gehandelte Produkte. Ich finde es lohnt sich
auf jeden Fall.
Schaut vorbei auf www.armedangels.de. Vielleicht findet ihr auch ein Schnäppchen im Sale?
Schaut vorbei auf www.armedangels.de. Vielleicht findet ihr auch ein Schnäppchen im Sale?
ganz meine meinung.. lieber etwas mehr zahlen, und die kleidung mit gutem gefühl tragen, als "billig-klamotten" die mit blut genäht sind. leider heisst teuer heutzutage aber längst nicht mehr, dass diese kleidung fairer produziert wird, als bei den billig-unternehmen. Da ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig! (von daher hier ein super anfang! :)
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